Die Krise der Demokratie und die Religionen

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Erlangen: Prof. Heiner Bielefeld vom Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik. 29.01.2016. Foto: Harald Sippel

Vortrag & Diskussion mit Dr. Heiner Bielefeldt

21. März 2019, 19 Uhr, Barocksaal, Bürgergasse 2, Graz

Noch nie gab es weltweit so viele Länder, die sich selbst als demokratisch bezeichnen. Doch vielerorts sind die Populisten auf dem Vormarsch – von den USA über Brasilien bis nach Europa und Südostasien. Was vor einigen Jahren kaum vorstellbar schien – die Einschränkung der Grundrechte, Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit oder Eingriffe in eine unabhängige Justiz – lassen heute auch in Ländern der EU um die Demokratie fürchten. Ängste vor den anderen – Migranten, Flüchtlinge, Andersgläubige – werden geschürt und politisch instrumentalisiert.

Welche Rolle kommt den Religionsgemeinschaften beim Erstarken von Nationalismus und Fundamentalismus zu? Inwieweit befördern sie diese Tendenzen und welchen Beitrag können sie zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten leisten?

Zur Person: Univ.-Prof. Dr. Heiner Bielefeldt ist Theologe und Philosoph. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war 2010 bis 2016 UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit.

 

Eine Veranstaltung von Welthaus Graz in Kooperation mit “ComUnitySpirit – Religionen und Kulturen im Dialog”, Afro-Asiatisches Institut Graz, Pro Oriente, KBW, Katholische Stadtkirche, Islamisches Kulturzentrum Graz, Missio

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Das Projekt „ComUnitySpirit – Religionen und Kulturen im Dialog“ wird durch das BMEIA, die Diözese Graz-Seckau und die Stadt Graz finanziert.