So nah und doch so fern: Vorstellungen vom Irdischen Paradies im Mittelalter

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„So nah und doch so fern – die Vorstel­lung vom Irdis­chen Paradies im Mit­te­lal­ter“.

Vor­trag von Ass.-Prof. Mag. Dr.phil. Johannes Gießauf, Insti­tut für Geschichte, Karl-Franzens-Uni­ver­sität Graz im Rah­men des Pro­jek­ts „Par­adise L.“ und der Ver­anstal­tungsrei­he „Was heißt hier Paradies?“.

Nach Überzeu­gung mit­te­lal­ter­lich­er The­olo­gen, Geschichtss­chreiber und auch Kar­tographen war das Irdis­che Paradies selb­stver­ständlich­er Teil der von Gott geschaf­fe­nen Welt. Im östlich­sten Seg­ment der Weltkugel liegend wurde es zwar real existierend vorgestellt, zugle­ich jedoch durch Gottes Wille für den Men­schen unzugänglich, dessen Urah­nen sich einst selb­st aus diesem Garten Eden aus­geschlossen hat­ten. Welche Vorstel­lun­gen die Zeitgenossen von diesem Ort, an dem die Men­schheits­geschichte ihren Anfang genom­men hat­te, pflegten, soll anhand aus­gewählter Quel­len­beispiele illus­tri­ert wer­den.

Im Rah­men der Ver­anstal­tungsrei­he „Was heißt hier Paradies?“ beleucht­en wir an drei Ter­mi­nen im Stu­di­en­jahr 2018/2019 unter­schiedliche Jen­seitsvorstel­lun­gen in ver­schiede­nen Reli­gio­nen und Kul­turen.

Wann: Dien­stag, 15. Mai 19:00 – 21:00
Wo: Zinzen­dor­f­gasse 3, 8010 Graz, Öster­re­ich

In Koop­er­a­tion mit der KHG Graz.
Ein Pro­jekt von ComU­ni­tySpir­it – Reli­gio­nen und Kul­turen im Dia­log.

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