Interreligiöser Beirat der Stadt Graz

Der Inter­re­ligiöse Beirat der Stadt Graz wurde 2006 ins Leben gerufen und beste­ht aus VertreterIn­nen der staatlich anerkan­nten Reli­gion­s­ge­mein­schaften. Er wird vom Bürg­er­meis­ter als bera­ten­des Gremi­um ein­berufen und gibt im Anlass­fall gemein­same Stel­lung­nah­men zu wichti­gen Fra­gen des Dialogs, die das friedliche Zusam­men­leben betr­e­f­fen.

Die Geschäftsstelle des Inter­re­ligiösen Beirats ist im Afro-Asi­atis­chen Insti­tut Graz ange­siedelt und wird von Frau Jen­nifer Brun­ner als Koor­di­na­torin betreut. Die Sitzun­gen find­en regelmäßig zwei Mal pro Jahr und darüber hin­aus bei Bedarf statt; ihr Inhalt ist ver­traulich. Die Mit­glieder des Beirats tauschen sich über die Geschäftsstelle sowie untere­inan­der informell aus. Die Mit­glieder des Inter­re­ligiösen Beirats sind hohe VertreterIn­nen der römisch-katholis­chen, altkatholis­chen, evan­ge­lis­chen, evan­ge­lisch-methodis­tis­chen, griechisch-ortho­dox­en und kop­tisch-ortho­dox­en Kirchen, der islamis­chen Reli­gion­s­ge­meinde, der bud­dhis­tis­chen Reli­gion­s­ge­sellschaft, der Jüdis­chen Gemeinde Graz, der Gemeinde der Bahá’í, der Alevi­tis­chen Glaubens­ge­mein­schaft Öster­re­ichs und der Kirche Jesu Christi der Heili­gen der Let­zten Tage (Mor­mo­nen).

Dem Inter­re­ligiösen Beirat ist es wichtig, kein Arbeits­gremi­um zu sein, son­dern eine rein bera­tende Funk­tion zu haben. Deshalb hat der Beirat auch keine Statuten, keine Geschäft­sor­d­nung, keinen Vor­sitzen­den, kein Bud­get und kein fix­es Arbeit­spro­gramm. Der Inter­re­ligiöse Beirat behält sich vor, gele­gentlich Pro­jek­te wie die Inter­re­ligiösen Stadtspaziergänge zu ini­ti­ieren, um die religiöse Vielfalt in Graz sicht­bar zu machen.